Quickie: Leserattenverlosung | 01. Juli 2010
Hallo Leute, bin total im Zeitstreß aber ich wollte euch gerne in allerletzter Minute auf die Leserattenverlosung der wundervollen Ninette aufmerksam machen.
Verlost wird ein Buch namens Die Chemie des Todes, welches schon länger auf meiner Lese-Liste steht.
Was ihr dafür tun müsst? Schreibt Ninette, welches euer Lieblingsbuch ist.
Meines ist – ganz klar – Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier. Wieso?
Ich liebe dieses Buch weil es sich kritisch mit dem sozialen Druck auseinandersetzt. Gerri, die Protagonistin, will sich wegen ihrem Umfeld umbringen (weil die ihr einreden, dass sie so unglücklich sein MUSS ) und bleibt durch einen Zufall, der ihr zudem eigentlich auch noch zeigt das sie nicht die Einzige mit Problemen ist, am Leben. Ich finde es toll, wie sie sich mit den Leuten auseinandersetzen muss, nachdem sie jedem von ihnen in einem Abschiedsbrief die Meinung gesagt hat. Kerstin Gier erzählt die Geschichte unheimlich witzig, intelligent und neu.
Und außerdem beginnt das Buch mit dem tollsten Zitat vom tollsten Poeten der Welt: Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.
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Mitmachen könnt ihr nur noch bis morgen, also viel Glück.
Where was the ON-Button again? | 30. Juni 2010
On-Off-Freundschaften.
Es gibt manche Freundschaften im Leben, manche Kontakte und Menschen, die braucht man einfach. Ich könnte mir mein Leben beispielsweise nie ohne Lis oder Fischy oder meine Studis vorstellen. Dann gibt es Leute die man ab und an einfach gerne auf den Mond schießen würde, man tut es aber nicht weil einem die nötigen Gerätschaften fehlen. Und es gibt Leute, deren Verlust einen selbst so schmerzlich trifft, dass man sich im Leben nicht mehr auskennt.
Ich hab auf meinem alten Blog von einem alten Freund erzählt, Kevin. Er hat mir eine ganze Zeit lang mehr als nur alles bedeutet, war für mich da, wir haben uns Nächte lang unterhalten und.. naja, einfach so. Wir waren wirklich sehr gute Freunde. Bis mir ein anderer Freund von ihm während der Berlin-Fahrt erzählte, ich würde Kevin auf die Nerven gehen mit meinem ständigen Gejammer (ich hatte meine MEGAOBEREMOPHASE grade… *hust*). Was unter anderem auch der Grund für den damaligen Beginn der Therapie war. Jedenfalls haben wir uns nicht mehr gesehen, gehört, gemocht. Und seitdem führen wir eine sogenannte On-Off-Freundschaft. D. h. eigentlich nicht großartig viel mehr als das wir uns ab und an mal treffen, nen Kaffee trinken, über unser Leben reden und sich unsere Wege dann wieder für ne ganze Weile trennen. Und irgendwie schockiert es mich immer wieder aufs Neue wie wenig mich diese Art der Freundschaft stört.
Ich komme aber jedes Mal, kurz vor einem eben dieser Treffen, nicht umhin über all das nachzudenken, was ich in meinem Leben verkackt verloren habe. Erst kürzlich eine meiner besten Freundinnen die mir deutlich gemacht hat, dass sie ihr Leben sehr gut ohne mich leben kann. Letzte Woche ist Nadd 22 geworden und als ich auf den Kalender sah, musste ich weinen. Und bei dem Gedanken wird mir immer wieder total mies zumute, weil ich sie vermisse.
Liebe und Freundschaft, das sind Strafen. Strafen dafür, dass der Mensch nicht allein sein kann…




