#musicmonday N° 7 | 01. März 2010
Willkommen zu einem sehr ungewöhnlichen #musicmonday. Da ich momentan etwas neben der Spur bin, habe ich mir heute auch etwas besonderes ausgedacht und das aus gegebenem Anlass. Gestern, am 28.02.2010 hab ich zwei meiner allerbesten Freunde verabschieden müssen. Meine ge- und beliebten Studis sind gestern endgültig ausgezogen, da sie ihr Studium hier ja quasi beendet haben. Marco zieht jetzt nach Augsburg und macht dort seinen Master und Stefan sucht erstmal nen Job, weil er zwei Prüfungen die er nicht geschafft hat, nochmal nachholen muss. Ja, in ein paar Wochen kommt er wieder. Aber sie wohnen nicht mehr hier, sie wohnen nicht mehr ZUSAMMEN hier. Ich kann nicht nach der Arbeit, wenn ich mal wieder total aufgebracht bin, zu ihnen fahren und mich bei ihnen auskotzen. Wir treffen uns nicht mehr nach ner verrauschten Party bei ihnen, sitzen auf der Couch und machen uns über’s Fernsehprogramm lustig. Wir kochen nicht mehr zusammen und pokern anschließend in angemessener Montur (mit Strohhut und Sonnenbrille). Gestern ging für mich eine sehr tolle Zeit zu Ende, eine Ära. Und momentan fühlt sich mein Herz sehr schwer und leer an. Ich vermisse sie jetzt schon
…
Und genau deshalb habe ich mir eine musikalische Interpretation eines Gedichtes rausgesucht. Wer meine Zusatzseiten schonmal angesehen hat, ist schonmal darüber gestolpert. Es handelt sich um Willkommen und Abschied von Goethe.
Das Gedicht handelt von einer kurzen, dennoch leidenschaftlichen Zeit die bald enden muss. Aber nicht weil irgendjemand der beteiligten Personen es MÖCHTE, sondern weil es enden muss. Wegen äußeren Umständen eben, genau so war es bei uns auch. Die Interpretation ist eine eigene von einem Mann, der dazu Gitarre spielt und einen mehr als interessanten Rhytmus in die ganze Sache bringt.
Ich schreibe diesen Eintrag zu Ehren meiner Studis, zu ehren an tolle Zeiten die leider enden mussten und weil ich ihnen damit einen großen Teil meines Herzens schenke. Ich werde euch NIEMALS vergessen…
Etwas blabla #2 | 25. Februar 2010
Heute um 15:00 Uhr habe ich meinen Termin beim HNO-Arzt. Ich bin ja etwas nervös weil ich da das letzte mal vor ca. zehn Jahren war. Damals sagte er mir, meine Mandeln müssten rausgenommen werden.
Kann er ja diesmal definitiv nicht mehr sagen, weil sie ja schon draußen sind.
Trotzdem könnte er mir diverse Gemeinheiten, die beispielsweise was mit Nadeln zu tun haben, antun. Meine Schwester war ja vor drei Wochen beim Neurologen und der hat ihr hinten und vorne ne Akupunkturnadel in den Kopf gesteckt O_o …
Sollte der versuchen mir irgendwo seine Nadeln reinzustecken sehe ich mich leider gezwungen, ihm eine auf’s Maul zu hauen.
Problem beseitigt.
Des weiteren kann ich immernoch nicht essen, richtig trinken oder rauchen. Mein Hals tut einfach viel zu stark weh
Der Arzt hat mir gestern zwar Tropfen gegen die Schmerzen mitgegeben, aber 1. hält der Effekt nicht so sonderlich lange und 2. darf ich davon heute nichts nehmen, weil man mit denen im Blut nicht fahren darf.
D. h. heute schon seit einigen Stunden die puren Schmerzen ertragen… Ich kann mir echt lustigeres vorstellen. Z. B. nen Arm brechen oder so. Ich hasse Halsschmerzen mehr als alles andere, hab ich das schonmal erwähnt?
Übrigens habe ich erst kürzlich festgestellt, dass die Steinchen aufm Zahn zur Zeit wieder modern zu sein scheinen. Ich hab mir meines damals ja mit dem Gedanken “Wenn ichs trage dann wirds eh wieder modern
” vom Zahnarzt rauftun lassen. Damals hätte ich es ja niemals für möglich gehalten, dass es wirklich wieder “in” sein würde. Aber anscheinend ist es das, denn ich sehe immer mehr Mädchen damit rumlaufen.
So, Lis kommt jetzt vielleicht mit zum HNO. Und wenn das so ist, dann werd ich gleich mal ne Monsterdosis Schmerztropfen einwerfen weil ich ja dann quasi nicht fahren muss. Allerdings bedeutet das, dass ich mich schminken muss
Und darauf hab ich ja bekanntlich gar keine Lust, wenn ich krank bin. Buh.




